COMPANY BLOG OF THE SCHEUCH GROUP

Grüne Wiese, saubere Luft

Berge, Wälder, Wiesen, Seen – Österreich ist berühmt für seine schöne, ursprüngliche Landschaft. Damit das auch in Zukunft so bleibt, tüftelt der Luftreinhaltungsspezialist Scheuch immer an neuen Filtersystemen. 2018 wurden im Heimatland Österreich zwei neue Filteranlagen gebaut, um die reine Natur zu erhalten. Grüne, saftige Wiesen und saubere, reine Luft. So soll es sein – auch für unsere Kinder in der Zukunft.

Die Realität schaut oft anders aus: Luftverschmutzung wohin man sieht – insbesondere in wirtschaftlich stark wachsenden Ländern fehlt der Durchblick. Smog, der einfach nicht verschwinden will und Staubbelastungen, die die europäischen Grenzwerte weit übersteigen, sind an der Tagesordnung – leider aber auch mit Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung. Darin sind sich Wissenschaftler und Ärzte weltweit einig. Krebs, Asthma, Herzinfarkt, Schlaganfall, … die Liste der Auswirkungen ist lang und vor allem gravierend für den Menschen.

Dicke Luft in Klagenfurt?
In Österreich sieht die Luftgesundheit durch viele bereits umgesetzte Umweltschutzmaßnahmen besser aus. Wir stehen für saubere, belastungsfreie Luft und wollen das auch so beibehalten. Dafür setzen sich auch die Menschen im Bundesland Kärnten mit aller Kraft ein. Dies geschah insbesondere, als ein weiteres Kraftwerk am Rande der Stadt Klagenfurt geplant war. Inmitten grüner Wiesen sollte ein Biomassekraftwerk entstehen und rund 25.000 Haushalte mit Wärme versorgen. Die Betreiber mussten mit viel Gegenwind kämpfen. Nur durch viel Überzeugungsarbeit und dem entscheidenden Pluspunkt ­ die Staubemissionen des Heizwerks sind nahezu Null ­ konnte die Realisierung vorangetrieben werden. Diese Werte lösten schließlich die finale Zustimmung zum Bau aus.

Scheuch als qualitativer Partner
Für den Eigentümer der Bioenergie Kärnten, Dr. Cornelius Grupp, war die Sache klar: Für das neue Heizkraftwerk kommt nur eine Filteranlage des österreichischen Experten in Frage. Das bestätigen auch die Engineering­ Partner Ing. Dietmar Riegler und Dipl. Ing. Otto Zechmeister. In den zahlreichen Werken der beiden erfolgreichen Pellets-Erzeuger finden sich bereits mehrere Filteranlagen von Scheuch. Als langjährige Stammkunden sind sie immer wieder von der Qualität der Scheuch­-Produkte überzeugt. Auch dieses Mal setzen sie auf die ausgeklügelte Technik. Zurecht, denn die Spezialisten aus dem Innviertel haben sich genau mit den Anforderungen beschäftigt und so unglaubliche Werte für das Unternehmen in Klagenfurt erreicht.

ercs für mehr Power
Mit den allesamt innerhalb des Gebäudes verbauten Gewebefilteranlagen mit emc-Technologie wird ein extrem niedriger Reingasstaubgehalt erzielt. „Mit einem Grenzwert von drei Milligramm pro Normkubikmeter Rauchgas können die Staubemissionen besser nicht sein!“ freut sich auch Scheuch Senior Sales Manager der Sparte Energy & Metals, Markus Grünseis, über das gelungene Konzept. Damit nicht genug, mit den integrierten Wärmerückgewinnungsanlagen ercs (Energy Recovering Cleaning System) werden bis zu 24 Prozent der Kesselleistung zurück gewonnen. So liefert das Kraftwerk eine Wärmeversorgung von 50 Megawatt und eine Stromversorgung von 10 MWel für die Klagenfurter. Dazu können noch bis zu 12 Megawatt alleine durch die Rückgewinnung mittels Wärmerückgewinnungsanlage hinzugerechnet werden. Der Scheuch­-ercs-­Wärmerückgewinnung ist außerdem noch eine Entschwadungsanlage nachgeschalten. So bleibt die Sicht in der Landeshauptstadt auch von weißen Wasserdampffahnen verschont. Hier kann es schon mal passieren, dass der Eindruck entsteht, das Kraftwerk stehe still oder sei womöglich gar nicht in Betrieb genommen worden.

Selbst das verwendete Wasser des Werks schont die Umwelt. Scheuchs Entwicklerteam hat es auch hier mit federführendem Know­-how geschafft, das anfallende Abwasser auf beinahe Trinkwasserqualität zu reinigen. Die Idee dahinter: Über eine biologisch mechanische Reinigungsstufe kann das Wasser sauber werden. Diese neue Technologie wurde im Unternehmen erstmalig entwickelt und funktioniert nun über eine bakterielle Klärstufe. Das System wurde im Kraftwerksbereich 2018 das erste Mal angewendet. Das gereinigte Abwasser erreicht dadurch einen so hohen Sauberkeitsgrad, dass die Möglichkeit bestünde, es einfach in die Wiese zum Versickern oder in ein Fließgewässer auszuleiten.

Alles inklusive
„Dass bei so einer Vielfalt an Reinigungsanlagen und Methoden alles aus einer Hand kommt, ist keine Selbstverständlichkeit und zeichnet Scheuch aus. Außerdem spart es Zeit, Kosten und Nerven, denn eine Aufbauzeit für das gesamte System von sechs Monaten ist sehr, sehr schnell. Steuerung, Rohre, Filter, Wärmerückgewinnungsanlage und sogar die Wasseraufbereitung sind inklusive. Das alles mit einem kompetenten Projektteam mit Christoph Medwed. Als Kunde kann man sich nicht mehr wünschen!“ sind die Betreiber des Heizkraftwerks überzeugt.

Scheuch garantiert einen geringen Reingasstaubgehalt von nur drei Milligramm pro Normkubikmeter in Klagenfurt durch den Einsatz modernster Filtrationstechnologie! Nur durch diese Umweltmaßnahme konnte das Kraftwerk in Kärnten gebaut werden und nun die Einwohner Klagenfurts sauber versorgen.

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